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NEWS

15.11.2012 - Regionalisierung Sozialdienst Kirchberg - Gemeinden untere Emme


Projektergebnisse und weiteres Vorgehen

Das Wichtigste in Kürze
Die Zuteilung zum Verwaltungskreis Emmental und die neue Behördenorganisation im Kindes- und Erwachsenenschutz per 1.1.2013 haben die Gemeinden Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach («Gemeinden untere Emme») dazu bewogen, zusammen mit Kirchberg eine engere Zusammenarbeit im Sozialwesen zu prüfen. Die eingesetzte Arbeitsgruppe hat mit Unterstützung des Fachbereichs für Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule mögliche Kooperationsformen und deren Folgen untersucht und in einem Bericht festgehalten. In dieser Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen präsentiert die Arbeitsgruppe die Ergebnisse und konkrete Empfehlungen für die zukünftige Organisation eines gemeinsamen Sozialdienstes.

Vorgehen und Ergebnisse
In einem ersten Schritt wurden die Sichtweisen der Mitglieder der Behörden, Verwaltungen und Sozialdiensten in den fünf beteiligten Gemeinden erhoben. Von Interesse waren hier die Stärken und Schwächen der momentanen Organisationsform sowie die Chancen und Risiken eines gemeinsamen Sozialdienstes. Bilanzierend kann festgehalten werden, dass man einer engeren Zusammenarbeit in allen Gemeinden positiv gegenüber steht.
 
Die Umfeldanalyse legte das Augenmerk auf die aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Sozialhilfe und des Vormundschaftswesens. Mit dem neuen Kindes- und Erwachsenenschutzgesetz (KESG) und der Revision des kantonalen Finanz- und Lastenausgleichs (FILAG) kommen kleinere Sozialdienste tendenziell unter Druck.
Es ist fraglich, ob kleinere Sozialdienste das bisherige Qualitätsniveau aufrechterhalten und wirtschaftlich arbeiten können.
 
Im Kennzahlenvergleich wurden die wichtigsten Struktur- und Leistungsdaten eines neuen Sozialdienstes für die fünf Gemeinden Kirchberg, Bätterkinden, Utzenstorf, Wiler und Zielebach berechnet und mit benachbarten Sozialdiensten verglichen. Dieser Kennzahlenvergleich stellt eine Orientierungsgrösse für die erwarteten
Fallzahlen, Kosten sowie den Stellenplan dar.

Empfehlungen 
Aufgrund der absehbaren Entwicklungen im politisch-administrativen Umfeld der Sozialhilfe sowie der positiven Einstellung aller Beteiligten wird ein Zusammenschluss empfohlen. Die Arbeitsgruppe ist der Überzeugung,
dass ein gemeinsamer Sozialdienst Chancen bietet hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und einer Professionalisierung des Dienstleistungsangebotes.
 
Für die zukünftige Organisation eines gemeinsamen Sozialdienstes sind verschiedene Organisationsmodelle denkbar. Die Arbeitsgruppe hat alle Varianten, d.h. Sitzgemeindemodell, Anschlussvertrag, Verband und Vereinsmodell näher untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass die Variante Sitzgemeindemodell zahlreiche Vorteile für die zukünftige Entwicklung eines regionalen Sozialdienstes aufweist. Zu den Stärken dieses Modells gehören die Mitsprachemöglichkeiten aller Gemeinden, eine relativ schlanke und kostengünstige Organisationsform sowie Möglichkeiten zur Kooperation im Bereich der institutionellen Sozialhilfe. Die Arbeitsgruppe empfiehlt das Sitzgemeindemodell zur Umsetzung. 

Weiteres Vorgehen
Der erarbeitete Schlussbericht wird den betroffenen Gemeinderäten zur Vernehmlassung und Stellungnahme weitergeleitet. Anlässlich der Gemeindeversammlungen im Dezember werden die Gemeindebürger/innen
näher über das Projekt informiert.
 
Die Grundsatzentscheide über das mögliche weitere Vorgehen sollen bis Januar 2013 gefasst werden.
 
Im Frühjahr 2013 könnten die Stimmbürgerinnen der Gemeinden über die Weiterführung des Projektes und die Einsetzung einer Fachkommission für die Umsetzungsplanung per 1. Januar 2015 abstimmen.



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