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NEWS

23.06.2015 - Feier mit Gedenktafeleinweihung


Einweihung der Gedenktafel, die an den Bomber-Absturz 1944 erinnert
Zum Andenken an den Absturz des US-Bombers „Battlin Baby" 1944 wird am 12. Juli 2015 beim „Buchser-Hüsi" in Bätterkinden eine Gedenktafel befestigt. Für die offizielle Einweihung der Tafel, die öffentlich ist, hat der Utzenstorfer Rolf Zaugg eine ganz spezielle Idee in die Tat umgesetzt: neben verschiedenen Zeitzeugen hat er noch lebende Kriegsveteranen, die über dem Gebiet der Schweiz abgestürzt oder notgelandet sind, eingeladen.


Eine neue Gedenktafel – und eine letzte Gelegenheit, mit dem ehemaligen Kriegsfeind zu sprechen
Dem Utzenstorfer Rolf Zaugg, der sich seit rund 25 Jahren mit Flugzeugabstürzen und Notlandungen in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs beschäftigt, ist immer wieder aufgefallen, dass Kriegsveteranen vor allem aus den USA wieder zu den Orten zurückkehrten – zum Teil erst nach Jahrzehnten –, an denen sie vor mittlerweile 70 und mehr Jahren schon einmal waren: „Nicht nur für die Veteranen selbst, sondern auch für ihre Nachkommen waren und sind diese Kriegs-Erlebnisse prägend. So habe ich auch regelmässig Besuche von Kindern, Enkeln und sogar Urenkeln, für die es unglaublich wichtig ist, dass sie die Geschichten, die sie erzählt bekommen haben, mit echten Orten verbinden können." 

Öffentliche Einweihung der Gedenktafel
So kam denn auch die Idee auf, bei der Absturzstelle in Bätterkinden, wo 1944 der US-Bomber „Battlin Baby" etwa 200 Meter über Boden explodiert war, eine Gedenktafel aufzustellen. Diese wird an der neuen Holzwand beim Haus der Familie Althaus, dem „Buchser-Hüsi", befestigt werden. Offiziell eingeweiht wird die Tafel am 12. Juli – und der Anlass, bei dem unter anderem auch mehrere Überflüge von historischen Flugzeugen geplant sind, ist öffentlich.

Veteranen aus den USA, England und Deutschland
Für die Feier hat sich Rolf Zaugg zudem etwas ganz Besonderes ausgedacht: neben verschiedenen Zeitzeugen aus der Umgebung hat er alle noch lebenden Kriegsveteranen, die er persönlich kennt, die während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz notgelandet oder abgestürzt sind, zu der Einweihung eingeladen – Amerikaner, Engländer und Deutsche. „Mir war wichtig, dass die noch lebenden Veteranen die Gelegenheit haben, ihre einstigen Feinde zu kennen zu lernen oder wiederzusehen – das könnte ganz spannende Begegnungen und Gespräche geben." Etliche Veteranen hätten sich bereits gemeldet – und zum Teil auch deren Nachkommen –, einige könnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr kommen: „Spannend ist, dass eigentlich alle sehr erfreut über die Einladung sind und wenn irgendwie möglich kommen werden – dass aber zum Teil auch das Misstrauen gegenüber dem „Feind" immer noch spürbar ist." Allen sei aber klar, dass diese Gedenkfeier wohl die allerletzte Gelegenheit sei, einen Tag mit den anderen in der Schweiz abgestürzten oder notgelandeten Veteranen zu verbringen und miteinander ins Gespräch zu kommen…



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